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Inbetriebnahme des regenerativ betriebenen Solar Carports im ICS, Saarbrücken BurbachInbetriebnahme des regenerativ betriebenen Solar Carports

Am 11. April 2018 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme der OptiCharge-Anlage durch Stefan Rauber, Abteilungsleiter Abteilung F „Energie-, Industrie- und Dienstleistungspolitik“ im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Rahmen eines Treffens des Arbeitskreises Rationelle Energienutzung des saarland.innovation&standort e. V. (saaris).

In den kommenden Monaten kann die Anlage jetzt beweisen, dass alle Komponenten auch im Verbund funktionieren. Die Arbeiten konzentrieren sich momentan auf letzte Verbesserungen im Betriebsablauf und auf die Messdatenerfassung. Für die kommenden Wochen ist auch die Erprobung eines neuen Stacks im Container geplant. Außerdem wird die Messdatenerfassung für die E-Fahrzeuge umgestellt, da ein Fahrzeug im Fuhrpark ausgetauscht wird.

Testbetrieb gestartet

In den letzten zwölf Monaten ist viel passiert. Anfang des Jahres wurden zunächst die Ladesäulen in Betrieb genommen. Die Dienstfahrzeuge der IZES gGmbH wechselten daraufhin ihren Standort. Im Mai wurde schließlich der Batteriecontainer geliefert. Damit konnte auch die Containerüberdachung an den bestehenden Carport angebaut und die Solaranlage installiert werden. Nach dem Netzanschluss der Vanadium Redox Flow Batterie (VRFB) und der Photovoltaikanlage wurden die Hardware des Energiemanagementsystems (EMS) und der Datenerfassung inklusiver aller benötigten Sensoren im Container installiert. Kurz darauf wurden die noch fehlenden Komponenten des Batteriecontainers geliefert.

7000l Elektrolyt wurden mit Hilfe eines Gabelstaplers entladen und anschließend in den Container gefüllt. Gleichzeitig wurden die Stacks und die Wechselrichter geliefert und installiert.

Pünktlich zum Herbstanfang waren somit alle für das OptiCharge-System benötigten Komponenten aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Anlage wurde im Rahmen der Aktionswoche ein Land VOLLER ENERGIE Interessenten aus Industrie, Politik und Forschung präsentiert.

Der Rest des Jahres wurde für ausführliche Tests der einzelnen Komponenten genutzt.

Mit Beginn dieses Jahres wird nun der Testbetrieb der Anlage gestartet. Das bedeutet, dass alle Komponenten von OptiCharge, die VRFB, die PV-Anlage, die Ladesäulen, das Buchungssystem und die Datenerfassung über das EMS verknüpft werden. Nach Abschluss aller Test ist dann die offizielle Inbetriebnahme im Frühjahr dieses Jahres geplant.

Ready to go!

Mit der Installation und Inbetriebnahme der PV-Anlage ist die letzte wichtige Kernkomponente fertiggestellt worden. Das OptiCharge System ist nun bereit zur Inbetriebnahme. Diese ist für Mitte August geplant. Erst dann werden zwei noch fehlende Batteriekomponenten geliefert und eingebaut: Aufgrund der Schwefelsäure des Elektrolyten, werden dieser sowie die Stacks erst für die Inbetriebnahme geliefert. So können die Mitarbeiter im Container letzte Detailarbeiten gefahrlos bearbeiten. Derzeit testen die Kollegen der TU Kaiserslautern  beispielsweise das Energiemanagementsystem und die Kommunikation zu den einzelnen Komponenten und verfeinern die Regelungsalgorithmik. Sobald ein offizieller Inbetriebnahmetermin feststeht, wird die IZES gGmbH hier auf der Homepage entsprechend informieren.

Die ersten selbstproduzierten "PV-kWh"

Zu aller erst vielen Dank an unseren Partner "Solarkraftwerke Michael Herrmann Handesl GmbH". Unter der aktiven Zusammenarbeit mit Herrn Herrmann und vor allem Herrn Müller konnte kürzlich die PV-Anlage des OptiCharge Projekts installiert und erfolgreich in Betrieb genommen werden. Auch die Mitarbeiter der IZES gGmbH waren tatkräftig am Werk und konnten erste Erfahrungen im Bereich der Installation von PV-Technik sammeln. Insgesamt wurden 4 Dachstrings, 2 Wechselrichterstrings, 48 PV-Module und ca. 350m PV-Kabel verbaut. Mit einer Gesamtpeakleistung von 10,32 kWp soll die PV-Anlage die nachhaltige und "grüne" Ladung der Elektrofahrzeuge versorgen. Erste Kilowattstunden wurden bereits produziert. Interessant ist hierbei auch aufgrund der selbst installierten Einstrahlungs- und Temperatursensoren die Möglichkeit zu haben, eigene und für diesen speziellen Standort sehr genaue PV-Produktionsprognosen erstellen zu können. Mit einer erhöhten Prognosegüte steigt auch der Autarkiegrad der Gesamtanlage, da die Regelung und das Energiemanagementsystem mit genauen Zahlen arbeiten können und so genau Einsatzplanungen und Verfügbarkeitsanalysen durchführen kann.

Installation der PV-Anlage

Fertig installierte aber noch nicht final verdrahtete PV-Anlage

 

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